Inspiration für den Morgen

„Gapingvoid“ ist meine tägliche Inspiration und ein gelungenes Beispiel dafür, wie wichtige Themen des Unternehmens- und privaten Alltags in eine liebevolle Mischung von Cartoons/Comics und Wortspielen übersetzt werden können. Der morgendliche Cartoon erzeugt bei mir zumeist ein Schmunzeln. Er ist wie ein fragender Blick in den Spiegel: Welchen Nutzen hat das was ich tue eigentlich für andere? Wie wäre es, das eine oder andere etwas lockerer zu nehmen? Wie lasse ich mein Gegenüber gut aussehen? Oder ist der morgendliche Blick in den Spiegel zu früh für solche Fragen?

Anyway, hier der Link zur täglichen Inspiration: gapingvoid.com/newsletter

Wie Erwachsene von Kindern lernen können

What Do You Do With An Idea? Von Kobi Yamada

Wann gibt es das schon mal? Ein Innovationsbuch gleichermaßen für Kinder und Erwachsene. Dieses Buch ist ein schönes Geschenk und kein typisches Fachbuch. Vielleicht ist es das zweitschönste Kinderbuch nach dem kleinen Prinzen. Aber Halt! Der kleine Prinz ist nicht nur für Kinder, sondern vielleicht sogar eher für Erwachsene.

Ich wünschte, ich hätte viel früher dieses Buch von Kobi Yamada gekannt. Wahrscheinlich hätte ich jeden Abend meinen Kindern diese wunderbare Geschichte erzählt, von der Idee, die eines Tages von einem Kind entwickelt wurde und von fast allen Erwachsenen abgelehnt wurde. Wie diese Idee überlebt und wie es das Kind anstellt, die Idee zum Leben zu erwecken, ist rührend und erstaunlich. Die Geschichte lässt sich übrigens leicht ins Deutsche übersetzen. Sie enthält wunderbare Illustrationen und Gedanken. Ganz wie im richtigen Leben während eines Innovationsworkshops.

Viel Freude beim Lesen und Weitererzählen!

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Kobi Yamada

Kein Trinkgeld in USA? Undenkbar

Wer schon einmal in den USA im Restaurant war weiß, dass 20% Trinkgeld (die Regel) erwartet werden, um den Kellnern ihr niedriges Salär aufzubessern, da diese für ihre Sozialversicherung selber aufkommen müssen.

Inzwischen gibt es von einigen Restaurantbesitzern ein „tip-free movement“, was von der National Restaurant Association, den Hütern der Regel, natürlich skeptisch betrachtet wird. Bei den Restaurantbesuchern dagegen trifft es auf hohe Akzeptanz, selber wenn die Preise dadurch leicht erhöht wurden. Resultat dieses Regelbruchs ist, dass die Kellner bei den mitmachenden Restaurants nun ein wesentlich höheres Grundgehalt von $35.000 bekommen. Das macht das hohe Trinkgeld hinfällig.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass fest zementierte Regeln in Frage gestellt und verändert werden können.

Kennen Sie die Innovation Bucket List?

Die Bucket List ist eine ganz schöne Bezeichnung für Dinge, die man in seinem Leben noch angehen will. Also wie ein Bucket/Eimer, in den alles hineinkommt was noch ansteht.

Kürzlich sah ich einen Artikel zur „Innovation Bucket List“ in Psychology Today von Moses Ma. Ich fand es sehr inspirierend. Hier sind einige Beispiele aus dieser Bucket List:

  • Welche verrückte Erfindung wollten Sie immer schon mal machen?
  • Was würden Sie unternehmen, wenn Sie unbegrenzt Zeit, Geld und Mittel zur Verfügung hätten?
  • Welche Länder, Firmen oder Design Labors würden Sie gerne besuchen, um sich inspirieren lassen?
  • Welche Innovationsfähigkeiten würden Sie gerne noch erwerben?
  • Welche Innovationsaktivitäten oder Übungen würden Sie gerne ausprobieren?
  • Welche Innovationspersönlichkeiten würden Sie gerne persönlich kennenlernen Welche Fragen würden Sie ihnen stellen?
  • Welche kreativen Erfahrungen würden Sie gerne machen?
  • An welchen besonderen Momenten würden Sie gerne teilnehmen? Vielleicht den Börsengang Ihres zukünftigen Start-ups?
  • Welche Regeln in Ihrem Umfeld, Firma würden sie gerne brechen?

Wenn Sie das Wörtchen Innovation entfernen, dann lässt sich diese Bucket List auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Vielleicht haben Sie ja Lust, Ihre eigene Bucket List zu starten!

Wie Google Achtsamkeit salonfähig macht

Was noch vor einiger Zeit undenkbar war, ist inzwischen bewiesen. Achtsamkeit und Meditation sind nicht nur etwas für Yogis, sondern verbessern auch im Unternehmen den kreativen Output. Der Nutzen ist z.B. sichtbar bei folgenden Prozessen und Situationen:
Kundendialoge werden empathischer geführt und Kundenbedürfnisse besser verstanden.

Kreativsessions werden bewertungsfreier geführt. Damit entsteht mehr Raum für Neues.

Mitarbeiter verschiedener Fachbereiche, z.B. Marketing und Forschung, hören sich wirklich interessiert und wertschätzend zu, ohne sofort eine eigene Antwort parat zu haben.

Hört sich undenkbar an?

Stellen Sie sich vor, Sie starten den Tag mit Ihrem Team mit einer Achtsamkeits- oder Gehmeditation. Achtsamkeitstraining lehrt unseren Geist inne zu halten und lässt die vielen Gedanken im Kopf zur Ruhe kommen.

Achtsamkeitstraining wurde zunächst im Gesundheitsmanagement angeboten, inzwischen ist der weitere Nutzen für Unternehmen erwiesen. Die Kommunikation verbessert sich, neue Lösungswege werden schneller entwickelt und eine Kompetenzsteigerung im Umgang mit Konflikten aufgebaut. Der englische Begriff Mindfulness ist meiner Meinung nach noch aussagekräftiger für diese Qualität.

Es gibt interessante Beispiele von Firmen z.B. SAP, Genral Mills, Walt Disney Company. Google hat sogar ein eigenes Training für seine Mitarbeiter entwickelt. Wer mehr dazu wissen möchte liest das Buch „Search inside yourself“, von Google Jolly Good Fellow, Chade-Meng Tan.

Auch in Deutschland gibt es Beispiele von Unternehmen, in denen sich Mindful Leadership etabliert hat, z.B. Bosch, Klosterfrau.

Achtsamkeit ist in diesem Sinn keine Technik, sondern ein Haltung, die man lernen kann.

Probieren Sie es aus.

Search inside yourself

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